Viele Hummeln sind deshalb so selten, weil die Hummelköniginnen im März, April oder Mai keinen Nistplatz finden. Wenn du einen Nistkasten nun bauen möchtest, ist das toll: Du hilfst den Hummeln!
Das brauchst du
Du brauchst einen großen Blumentopf. Er muss am Boden ein Loch haben und so groß und breit sein, wie z. B. dein Schulheft groß und breit ist (DIN A4). Außerdem eine Schaufel, etwas Moos und Sägespäne (gibt es für Hamster- oder Mäusekäfige in Drogerien und Baumärkten).
 So geht´s
Du suchst dir im Garten eine passende Stelle (siehe unten) und gräbst dort ein Loch. Fülle etwas Sägespäne in das Loch. Das Moos knüllst du zu einer kleinen, lockeren Kugel und legst sie auf die Sägespäne. In das Loch setzt du jetzt den Topf verkehrt herum, so dass die Hummeln später durch das Loch im Blumentopf in ihr Nest fliegen können. Jetzt musst du warten - und Glück haben, dass die Hummeln deinen Topf finden. Habe viel Geduld und sei nicht traurig, wenn es mal nicht klappt. Auch bei den Profis klappt das leider nicht immer.
Das ist wichtig
Du musst einen ganz besonderen Platz für den Blumentopf finden. Er darf nicht in der vollen Sonne liegen, denn dann wird es den Hummeln viel zu heiß. Und er darf nicht so liegen, dass er durch Regen nass werden kann. Sehr viele Hummelnester in einem solchen Kasten sterben nämlich, wenn das Wasser in den Blumentopf fließen kann (auch an den Rändern!). Dann ertrinken die Hummeln und du hättest mit diesem Nistkasten den Hummeln nicht geholfen sondern geschadet. Achte darauf, dass der Topf vielleicht etwas erhöht und auf jeden Fall trocken steht.
Wenn du einen Profikasten bauen möchtest, sprich bitte mit deinen Eltern. Für diesen Kasten braucht man einige Werkzeuge. Eine Anleitung für einen Profikasten findest du unter http://aktion-hummelschutz.de/schutz. Natürlich gibt es auch käufliche Nistkästen (Suche im Internet unter dem Herstellernamen "Schwegler").
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