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H U M M E L N Die Hummelkönigin gräbt sich aus ihrem Überwinterungsplatz im Boden aus und sucht einen Nistplatz. Dann legt sie mehrere Eier in eine Brutzelle aus Wachs, die anschließend verschlossen wird. Die Bienenkönigin nutzt die Waben, in die je ein Ei gelegt wird. B I E N E N
 
Aus den Eiern entwickeln sich Larven, die sich von Pollen (=Blütenstaub) ernähren. Bei den schnell wachsenden Larven kann die äußere Haut nicht mitwachsen, so dass Häutungen (alte Haut platzt auf, eine neue, weitere Haut liegt bereits darunter) auftreten.  
  Die Larven sind mittlerweile so dick geworden, dass sie - auch wegen ihrer Form - nun Rundmaden genannt werden. Die Hummellarven sind immer noch zusammen mit den anderen in einer gemeinsamen Zelle, der "Larvenwiege" untergebracht.  
  Die Larven sind mittlerweile kurz vor der Verpuppung, sie heißen Streckmaden. Sie spinnen jetzt Seidenfäden um sich herum. Bei den Hummeln trennen sich dadurch die Larven voneinander und bilden einen ziemlich "ausgebeulten Brocken", in dem die Larven kreuz und quer liegen. Bei den Bienen sind jetzt die Waben zum ersten Mal verschlossen.  
  Die Tiere verpuppen sich nun, so dass man nicht mehr von einer Larve sondern einer Puppe spricht. Die Seide um sie herum ist fest geworden und bildet den Kokon. Bei Hummeln wird das äußere Wachs recycelt: Die Arbeiterinnen nagen es ab und bauen damit neue Zellen.  
  Das fertige Insekt beißt den Kokon oben auf und verlässt die Wabe bzw. die Zelle. Dabei helfen häufig Arbeiterinnen von außen, indem sie das Loch vergrößern. Die Waben werden später von der Königin zur neuen Eiablage oder als Vorratsbehälter genutzt. Die leeren Hummelkokons dienen als Pollen und Nektarbehälter.  

© van Bebber, Cornel (09.02.2005). Entwicklung des Hummelvolks im Vergleich zum Bienenstaat: Unterricht. http://aktion-hummelschutz.de/kinder/puzzle.html.
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