Newsletter der Aktion Hummelschutz 07/02 |
Inhalt |
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Lieber Hummelfreund,
hier die aktuelle Ausgabe des Newsletters, die diesmal etwas auf sich warten ließ. Statt schnell einen Newsletter zu schreiben habe ich seit dem Sommer insgesamt 33 neue Seiten alleine für den Lehrerbereich geplant und programmiert, darunter auch eine aufwändige Animation (siehe 1.1.). Bis dahin musste der Newsletter einfach warten, so dass Sie ihn erst jetzt erhalten.
Kommentare und Ergänzungen zum Newsletter sind wie immer erwünscht und können über die Homepage an mich geschickt oder im
Forum abgegeben werden.
Da dies der letzte Newsletter für dieses Jahr ist, wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2003.
Mit freundlichen Grüßen,
Cornel van Bebber
P.S.: Machen Sie beim Fotowettbewerb mit!
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Inhalt
- Aktuelle Änderungen auf der Homepage
- Nachrichten
- Literatur | Links | Pressebeiträge
- Impressum
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1. Aktuelle Änderungen auf der Homepage |
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1.1. Hummeln jederzeit im Unterricht: Internetbasierte Stunden
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Selbstständige Erarbeitung von Unterschieden im Körperbau, hier: Unterschiede in der Behaarung von Hummeln und Bienen. |
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Ein Ausschnitt aus einer Animation, bei der durch die Beobachtung eines bestimmten Verhaltens durch Kombination Rückschlüsse auf den Bestäubungserfolg und die Länge des Rüssels gezogen werden. |
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Da für die Animation eine bestimmte Software nötig ist, diese aber nicht allen Schulen zur Verfügung steht, lässt sich dieser Abschnitt auch mit Fotos erarbeiten. |
Jedes Kind weiß, dass Hummeln und Bienen anders aussehen. Auch die Unterscheidung fällt in den meisten Fällen recht einfach. Neu ist aber, dass das unterschiedliche Aussehen auch Vor- bzw. Nachteile beim Nektar- und Pollensammeln und für die Bestäubung von Pflanzen hat. Dadurch ergeben sich ökologische Folgen, die nur Kennern bislang im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Bedeutung von Hummeln als Bestäubern bewusst waren (siehe letzter Newsletter). Diese neuen und wichtigen Erkenntisse finden sich praktisch gar nicht im Unterricht wieder.
Für die Bestäubung von Pflanzen wesentliche Anpassungsmerkmale der Tiere wie die Behaarung und die Rüssellänge fallen bei Bienen und Hummeln unterschiedlich aus. Diese Dinge lassen sich im Freien beobachten und vergleichen, doch liegen viele Schulen in den Städten, in denen die Beobachtung der Tiere schwer fällt.
Eine Alternative biete ich nun an. Mit Hilfe von Fotos und einer Animation, einem motivierenden Einstieg, Fragen, Hausaufgaben und weiterführenden Fragen für eine Binnendifferenzierung können diese Unterschiede im Körperbau erarbeitet werden. Die Schüler erlernen diese Unterschiede selbstständig mit dem Internet, doch kann sich der Lehrer auch alle Materialien für eine Präsentation zusammenstellen.
Weiterhin lassen sich auf jeder Seite sogenannte Lesezeichen setzen. Wenn man in einer Unterrichtsstunde nicht fertig wird, setzt man ein Lesezeichen und ruft dieses beim nächsten Mal wieder auf, so dass sich die Schüler nicht die Adresse merken müssen.
Der Lehrer kann zusätzliche Informationen schnell online auf den Lehrer-Seiten oder in einer Zusammenfassung erhalten, die er einfach herunterladen kann.
Die Rüssellänge wird dabei durch die Beobachtung des Verhaltens von unterschiedlichen Hummelarten und Bienen an Beinwellblüten erarbeitet. Hier zeigt sich der besondere Blüteneinbruch, der zur Kombination auffordert und dann Rückschlüsse auf die Rüssellänge und die Bestäubungsqualität ermöglicht. Für die Fotos, die diesen Blüteneinbruch zeigen und nach denen ich im Sommer schon in diversen Foren gesucht hatte, möchte ich mich insbesondere bei den Hummelfreunden Frau Müller, Herrn Carlo, Herrn Jaeckel und Herrn Schmitt bedanken.
Obwohl wirklich sehr viel Arbeit in diesen 33 neuen Seiten und Dateien steckt, ist alles kostenlos. Ich möchte die Lehrer unter den Lesern bitten, mir für den Fall des Einsatz der Seiten Ihre Erfolge und Misserfolge mitzuteilen. Herzlichen Dank.
Im Augenblick programmiere ich zu dieser Sequenz ein Quiz (auch zur Lernerfolgskontrolle), welches im nächsten Newsletter vorgestellt wird.
Einleitung und Umschreibung der Seiten: Lehrer > Internetsequenz.
Zur Diskussion: Forum > Lehrer.
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1.2. Neues Forum
Die Zeiten, in denen ein Diskussionsbeitrag nur ungeordnet abgelegt wurde, sind vorbei. Moderne Foren erlauben es dem Nutzer, bestimmte Beiträge leichter zu formulieren, zu finden oder auch nachträglich noch zu ergänzen, Ansprechpartner kennenzulernen oder einfach nur wesentlich übersichtlicher und einfacher miteinander zu diskutieren.
Ich setze nun auf der Homepage ein Forum ein, das meiner Ansicht nach wirklich gute Möglichkeiten zum Austausch bietet. Die Beiträge werden dazu u.a. in diesen Rubriken eingeordnet:
- Hummeln: Hummelnester und Hummelvölker
- Hummeln: Nistkästen
- Hummeln: Hummelschutz
- Lehrer: Unterrichtsmaterial
- Webseite: Tipps, Kritik, Vorschläge
Mitmachen > Forum
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2. Nachrichten |
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2.1. Examensarbeit
Informationen der Homepage wurden für eine Examensarbeit der Uni Bielefeld genutzt. Dabei ging es um "Wildbienen als Thema im Biologieunterricht - Überlegungen, Materialien, Vorschläge". In diesem Zusammenhang war die kritische Auseinandersetzung mit den Nistkästen von Bedeutung. Die auf der Homepage vorgestellte Geschichte von der Ackerhummel Paula taucht nun auf einem Arbeitsblatt für Schüler auf, die sich die ökologische Tragweite des Nistkasteneinsatz erarbeiten sollen.
Schutz > Nistkästen > Kritische Auseinandersetzung
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2.2. Leserbrief zur Nistkastenkritik
Eine E-Mail eines Lesers erreichte mich zu der eben genannten Seite Schutz > Nistkästen > Kritische Auseinandersetzung:
"Im vorigen Jahr begann ich damit, in meinem Garten zwei selbst gebastelte Nistkästen aufzustellen und bemühte mich um Besiedlung.
Angesichts meines Ungeschickes und u.U. auch meiner begrenzten Zeit gelang das natürlich nicht. Zum vergangenen Weihnachten "genehmigte ich mir" einen Schwegler-Nistkasten (für Hummeln) und stellte ihn als dritten in den Garten.
Wieder nichts. Trotz einiger Tricks wie z.B. Mäusekot u.a.
Dann fand ich einige interessante Diskussionsbeiträge zur Sinnhaftigkeit solcher Kästen. Und die Quintessenz ist bei mir: Meine bleiben stehen! Auch alle meine Aktivitäten zur Trachtverbesserung werden fortgesetzt. [...] ABER: jeglicher Versuch aktiver Einsiedlung unterbleibt bei mir zukünftig.
Und das ist nicht nur die Kapitulation vor eigenem Unvermögen. Es ist auch Ergebnis der Diskussion mit gleich Gesinnten. Wir würden nur die ohnehin vorhandenen Arten stützen und damit denen den gefährdeten Lebensraum nehmen. Und das kann´s ja nicht sein. Jedenfalls soll´s das nicht.
G. Kunzemann"
Ich stelle die oben genannte Seite zur Diskussion und verweise auf die bereits begonnene Debatte im Forum.
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2.3. Fotowettbewerb
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Schöne Fotos sollten nicht bei Ihnen verstauben. Der Fotograf Oliver Volmer hatte uns dieses Foto vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt. |
Gesucht wird das schönste Hummelfoto des Jahres! Sie können gleichzeitig als Teilnehmer oder als Jurymitglied in Aktion treten.
Wenn Sie ein schönes Foto besitzen, stellen Sie es gleich auf der Homepage vor. Der Wettbewerb richtet sich ausdrücklich an ALLE, so dass man auch teilnehmen sollte, wenn man selbst kein Profi ist, aber trotzdem ein interessantes Bild beisteuern kann. Vielleicht lassen sich mit solchen Fotos neue Hummelfreunde finden.
Und so können Sie teilnehmen (Zwischen dem 01.01. und 28.02.2003!)
Haben Sie Webspace im Internet und ein Grafikprogramm? |
> JA: Erstellen Sie von Ihrem Foto eine Verkleinerung (Vorschau, max. 90 Pixel breit), laden Sie beide Bilder hoch und tragen Sie sich hier ein. Ihr Bild wird sofort in die Galerie aufgenommen. Fertig.
> NEIN: Bitte weiterlesen. |
Liegt Ihr Foto als Datei vor (eingescannt oder mit einer Digitalkamera geknippst)? |
> JA: Schicken Sie das Bild an mich per E-Mail. Fertig.
> NEIN: Schicken Sie das Foto per Post an mich, den Rest erledige ich. Wenn Sie einen frankierten Rückumschlag beilegen, sende ich das Bild zurück. Fertig. |
Abstimmen
Alle Besucher haben eine Stimme, doch können sie diese erst ab dem 01.03.2003 (bis 31.03.2003) abgeben.
Mitmachen > Fotowettbewerb
(nach oben)
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3. Literatur | Links | Pressebeiträge
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3.1. Presse
- Honig heilt
Honig wirkt gegen Bakterien und tötet diese ab. Diese antibakterielle Erkenntis ist nicht neu. Eine wichtige Entdeckung ist aber, dass Honig auch gegen resistente Bakterienstämme wirkt, gegen die alle Arzneimittel der Pharmaindustrie machtlos sind. Durch die Hitzebehandlung des handelsüblichen Produkts dürfte die antibakterielle Wirkung aber wahrscheinlich verloren gehen. (Netzeitung, 19.11.2002)
- Vergiftete Bienen - vergifteter Hund
Der teure Jagdhund des Arztes röchelte vor sich hin und starb schnell. Er hatte kurz vorher etwas aufgeschnappt und da an dieser Stelle auch schon Bienen gestorben waren und tot herumlagen, lag der Verdacht nahe, der Hund hätte diese toten Bienen gefressen. Der Hundehalter zeigte den Imker an, dem die Bienen gehörten, weil er vermutete, dieser hätte die Bienen absichtlich vergiftet. Bei einer Untersuchung der Uni München zeigte sich, dass die Bienen tatsächlich an einem Gift starben. E 605, ein Mittel zur Abwehr von Blattläusen, fand sich im Bienen- und auch im Hundekörper. In letzterem aber in einer so hohen Konzentration, dass dafür unmöglich die Bienen in Frage kommen konnten. Wahrscheinlich hatte der Hund einen vergifteten Köder gefressen. Der Imker konnte gleichzeitig deutlich machen, dass er das Gift nicht ausgebracht hatte. Der Urheber blieb im Unklaren.
Dieser Fall, von dem das Oberpfalznetz berichtet (27.11.02), zeigt, dass aggressive Gifte immer noch eingesetzt werden. So bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Bienen wenigstens vor Ort starben und nicht vorher das Gift zusammen mit dem Nektar in den Stock getragen haben. Denn dann wäre auch der Honig betroffen.
(nach oben)
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4. Impressum
Kontakt: über die Homepage
Bitte beachten Sie den Disclaimer.
Dieser Newsletter hat 422 Abonnenten (Stand: 26.12.02) und wird nur auf Verlangen zugeschickt.
Sie können ihn jederzeit abbestellen.
V.i.S.d.P.:
Cornel van Bebber
Fr. v. d. Schulenburgstr. 76
D-41466 Neuss
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